Am 25.06.20 habe ich weitere Teile der Ausgleichsfeder entrostet. Ich habe mir auch mal den Stab der Ausgleichsfeder mit den Bauteilen angeschaut. Leider sind dort sämtliche Gummibuchsen ausgeschlagen. Aufgrund des Alters, quollen die Gummis bereits aus ihrem Sitz.
Der Stab der Ausgleichsfeder muss zerlegt und alle ihre Bauteile entrostet und lackiert werden. Ich werde einen kompletten Satz Gummilager für die Ausgleichsfeder bestellen.
Die Ausgleichsfeder wird aber erst später verbaut, wenn die Karosserie wieder auf ihrer Plattform
sitzt. Sie wird hinten, zwischen dem linken und rechten Radhaus eingebaut und mit der Hinterachse verbunden. Die Teile sind sehr verwinkelt. Daher ist das entrosten hier etwas aufwändig.
 

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Am 03.07.20 verbaute ich die hinteren Bilstein-Gasdruckdämpfer. In der Abstimmung wählte ich lediglich die verbesserten Seriendämpfer aus. Es gibt noch weitere Dämpferabstimmungen bei Bilstein, wie z. B.: “Rennen” und “Rallye”.
Diese unterscheiden sich jedoch sehr in der Härte. Da der Käfer kein fahrender “Karton” werden soll, mit bretthartem Fahrwerk, entschied ich mich für die komfortablen, verbesserten Seriendämpfer. Für die Vorderachse gibt es nur eine einzige Version an Dämpfern, da hier weniger Gewicht auflastet. Die Vorderen Bilstein-Dämpfer sind jeweils mit den Hinteren in der gewünschten Fahrwerksart zu kombinieren.

Am 11.07.2020 passte ich die unteren Deckbleche für die Karosserie an der Bodenplatte an. Die Deckbleche haben sogenannte Einschweissmuttern. Diese sind mir allerdings etwas zu unsicher. Ich trennte die Einschweissmuttern ab und ersetzte diese durch verzinkte M8 Muttern. Diese wurden rundum verschweisst um ein Abreissen zu verhindern, wenn die Karosserie später auf die Bodenplatte geschraubt wird. Die Muttern sind später nicht mehr zugänglich. Wichtig ist beim Verschweissen der M8 Muttern, das man eine Schraube hineindreht, damit sich durch die Wärmeeinwirkung nicht die Mutter verzieht und später die Schraube im Gewinde klemmt.
Ich habe mir einen Schraubensatz (galvanisch gelb verzinkt) bestellt, mit denen die Karosserie später befestigt wird.
Zunächst werden die unteren Deckbleche der Heizungskanäle an die Bodenplatte angepasst.
Es müssen auch noch jeweils zwei Wasserablaufbohrungen in den Deckblechen angebracht werden. Es gibt zwei runde Vertiefungen in den Deckblechen, wo das Spritzwasser hingeleitet werden soll. Die Wasserablauflöcher werden dann mit originalen pilzförmigen Abeckkappen versehen, die wie ein Ventil funktionieren. Eventuelles Spritzwasser kann dann aus dem Schweller entweichen. Gleichzeitig kann aber kein Schmutz in die Bohrlöcher gelangen. Bei den meisten Käfern sind diese Ablaufkäppchen entweder abgefallen oder ausgehärtet.

Nach dem Anpassen beider Deckbleche, wird die Karosserie auf die Bodenplatte aufgesetzt und genau ausgemittelt. Alle Befestigungslöcher mit Schrauben versehen. Dann wird die Karosserie mit den Deckblechen verpunktet. Danach werden sämtliche Schrauben der Karosserie gelöst und die Karosserie wieder abgehoben.

Am 18.07.20 und 27.07.20 passte ich das zweite untere Deckblech an die Bodenplatte an. Es wurden auch die Wasserabläufe gebohrt und mit beweglichen Gummikäppchen versehen. Beide Deckbleche wurden rundum etwa 1,5 cm metallisch blank geschliffen. Beide Deckbleche wurden danach wieder demontiert und mit Schweiss-Primer behandelt. Dieser wurde auf die Bleche aufgesprüht und verhindert zusätzlich Korrosion in den Schwellern und ist elektrisch leitend, sodass beim Aufsetzen der Karosserie und dem Schweissvorgang (Punktschweissen mit Schutzgas) auch der Strom geleitet werden kann. Normale Rostschutzfarbe würde nicht leiten und die Verbindungen würden nicht halten.  Die Löcher an der Schweissfalz, an den Schwellern der Karosserie, sind alle gestanzt. Der Schweiss-Primer bildet zwischen unterem Deckblech und der Karosserie eine Schutzschicht, wo beides miteinander verpunktet wird. So entsteht über Jahre keine Kontaktkorrosion wenn zwei Bleche übereinander gepunktet sind.  Hohlraumkonservierung erfolgt natürlich viel später nach der Lackierung auch noch...
Die Karosseriedichtung ist auch schon da. Allerdings kommt diese für den Anpassvorgang noch nicht zum Einsatz. Ferner habe ich noch sämtliche Auflagegummis und Kleinmaterial für die Karosserie mitbestellt.
Die Karosserie wird beim nächsten Mal für den Anpassvorgang aufgesetzt.

Am 04.08.20 setzten wir die Karosserie mit 3 Mann für Anpassungszwecke auf die Plattform.
Die meisten Schraublöcher passen. Allerdings müssen auch noch ein paar Dinge angepasst werden.
Erst wenn alles 100%ig sitzt und alle Schrauben passen, die Deckbleche mit der Karosse verschweisst sind - erst dann kann die Karosserie wieder abgehoben werden. Ich habe den Käfer ohne Richtbank mit Abstandshilfsmitteln geschweisst und habe versucht hier sehr genau zu arbeiten. Nachgefertigte Bleche, bzw. Reparaturbleche aus dem Handel erfordern grundsätzlich kleinere Nacharbeiten. Man kann ja heutzutage froh sein, dass es überhaupt noch Reparaturbleche für dieses Fahrzeug gibt. 
Als weitere Neuigkeit: Beide Spurstangen und der Lenkungsdämpfer sind eingetroffen. Die Spurstangen sind schon montiert - der Lenkungsdämpfer noch nicht, da mir dafür noch ein Schraubensatz fehlt.

Am 12.08.20 passte ich die Karosserie an die Bodenplatte an. Hier und da waren kleinere Nacharbeiten erforderlich. Jetzt passen alle Schrauben perfekt. Die Karosserie sitzt sehr gut auf der Bodenplatte. Schraubbefestigungen für die Karosserie sind im Kofferraum unter dem Tank, jeweils eine Befestigung in den hinteren Radhäusern, und jeweils zwei Schrauben die von unten durch das Rahmenkopfblech (am Napoleonhut) in die Gewinde der Schweller geschraubt werden, und unter der Sitzfläche der Rückbank sind 4 Schrauben zu verwenden.
Die M8 Schrauben entlang der Schweller sind ja bereits eingeschraubt und leicht angezogen.

Als nächster Schritt können nun die Deckbleche mit der Karosserie verpunktet werden. Dies wird die nächste Arbeit sein. Hierfür verwende ich Gripzangen, die die Bleche spaltlos aufeinanderpressen, damit die Schweisspunkte gesetzt werden können.

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