Käfer-Restauration Seite68
Am 23.04.26 ging es weiter mit letzten Kleinigkeiten an der Karosserie, vor der Hauptgrundierung mit dem Kompressor.
Mein VW Käfer hat - damals gegen Aufpreis erhältlich - eine Fussstütze für den Beifahrer an Bord.
Es ist ein Blech mit Sicken, wo später der längere Teil der Gummifussmatte schräg anliegen kann. Hier kann man als Beifahrer seine Füsse sozusagen auf dem schräggestellten Blech platzieren, um bequemer sitzen zu können.
Das Blech befindet sich eigentlich in einem recht guten Zustand. Nur die Unterkante war etwas "crispy" vom Rost. Dieser ließ sich aber auch ganz gut entfernen. Der Rost war beidseitig an der Unterkante.
Die letzten kleinen Anpassungen an der Karosserie und an einer Tür wurden mit einem dünnen Spachtelauftrag durchgeführt.
Der geschweisste Heckfensterrahmen hatte an der unteren linken Ecke noch eine wirklich minimale Welle, die mit etwas Spachtel ausgeglichen wurde.
Die Fahrertür bekam an der Aussenkante etwa 2mm dünnen Spachtelauftrag. Dieser minimale Absatz entstand durch das Ersetzen der unteren Türaussenhaut. Auch das ist jetzt sauber angeglichen.
An der Fahrertür-Innenseite hat offenbar immer jemand beim Gurtabschnallen, den Metallverschluss gegen die Tür fliegen lassen. Hier waren mehrere kleinere Dellen, die ich noch ausgeglichen habe. Alle Spachtelarbeiten werden noch etwas geschliffen und in form gebracht bzw. danach übergrundiert.
Dann erfolgte noch ein Blick unter das Dach des Käfers. Ich entfernte vorsichtig alle Dämmmatten. Die ließen sich relativ gut lösen und ich werde sie mit einem neuen Kleberauftrag nach dem Lackieren wiederverwenden. Ich numerierte die Matten durch, damit ich später weiß, an welcher Stelle sie original befestigt waren.
An der Dachhaut innen gibt es, wie erwartet, keinen Rost. Auch der gesamte Dachbereich ist absolut rostfrei.